Den Winter mit Haustieren genießen 17.11.2014 12:51

© panthermedia.net/Tomas Griger

Nach dem Herbst kommt wie so häufig der Winter. Die Temperaturen sinken auf Minusgerade, in vielen Teilen Deutschlands verwandeln sich Wälder und Felder in Winterlandschaften und zuhause ist es dann kuschelig warm. Doch es gibt einiges zu beachten, wenn Tiere im Haus oder Garten wohnen, ob Katzen, Hunde, Nager, Fische oder Vögel. Die richtige Haltung fängt schon Drinnen an.

Das richtige Zuhause im Winter

Der Mensch mag sein Heim immer richtig kuschelig warm, doch was gut für uns ist, ist nicht immer gut für das Tier. Warm mögen sie es, aber durch die Heizungsluft können die Schleimhäute von Katze, Hund und Co. Schnell austrocknen. Deswegen sollte regelmäßig gelüftet und die Luft feucht gehalten werden. Mit einem kleinen Trick klappt das ganz gut: Einfach ein nasses Handtuch aufhängen, schon steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum. Besonders wichtig ist das für Katzen, die sich gerne ihren Schlafplatz in der Nähe von Wärmequellen suchen.

Draußen im Schnee

Vielen Hunden macht es nicht aus, durch den Schnee zu tollen. Sie lieben es geradezu. Jedoch sollte auf die Pfotenpflege geachtet werden, und die Haare zwischen den Zehen kürzen, da dort gerne Schnee hängen bleibt. Für empfindliche Pfoten oder bei Verletzungen empfehlen sich Walker, die die Pfoten schützen. Kleine Hunde und solche mit sehr kurzen Fell werden am besten mit einem Wintermantel an besonders kalten Tagen geschützt. Bei Katzen sollten nach jedem Ausflug ebenfalls die Pfoten kontollieren und im Zweifel mit Pfotenpflege behandeln.

Für Kaninchen ist es kein Problem, den Winter im Stall zu verbringen. Dieser sollte allerdings gut isoliert und nicht zu klein sein, genügend Stroh und Heu sollten vorhanden sein und natürlich muss kontrolliert werden, dass das Trinkwasser nicht einfriert, zum Beispiel in der Nagerflasche.

Vögel sollten eine Freivoliere mit wärmegedämmten Wänden haben und eine Heizanlage, auch wenn zum Beispiel Kanarienvögel mit sehr tiefen Temperaturen gut klar kommen. Eine gute Alternative ist natürlich die Unterbringung in einem Käfig im Warmen Heim.

Wenn die sich die Temperaturen stetig im Minusbereich bewegen, friert auch der Teich ein. Wenn er jedoch teilweise eisfrei ist und bleibt, kommen besonders Goldfische sehr gut klar, Exoten gehören dagegen ins Aquarium, aber erst nach einer Eingewöhnungsphase. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel der Fische in der Kälte massiv, deswegen die Fische noch einmal füttern, denn ab einer bestimmten Temperatur, meist um die zehn Grad, fressen sie gar nicht mehr.

Wer diese einfachen Tricks beachtet, kann sich auf die schönen Seiten des Winters konzentrieren und schon einmal auf den Frühling freuen, wenn sowohl Tier als auch Mensch die Natur wieder in vollen Zügen genießen kann.