Hunde am Arbeitsplatz 25.09.2015 11:35

Hunde am Arbeitsplatz

© panthermedia.net/Martynova.Katie

Immer mehr wird der Arbeitsplatz zum zweiten Zuhause und dass der Hund mit ins Büro genommen wird, ist keine Seltenheit mehr. Jedoch eignet sich nicht jeder Vierbeiner als Bürohund und nicht überall hin kann er mitgenommen werden. Wir geben einige Tipps.

Hunde senken Stresslevel

Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile ergeben, dass Bürohunde eine therapeutische Wirkung haben können. Eine kleine Streicheleinheit zwischendurch tut nicht nur dem Hund gut, sondern auch dem Mensch. Wer ins treue Gesicht des besten Freundes des Menschen schaut, dem huscht nicht selten ein Lächeln über die Lippen. Schon ist ein wenig Entspannung garantiert. Aber damit das Miteinander klappt, gibt es einiges zu beachten, denn nicht jeder Hund eignet sich und nicht in jeder Firma ist das Mitbringen gestattet oder zumindest gerne gesehen.

Wenn ein Hund sozialisiert ist und gut mit Menschen klar kommt, dann ist die erste Hürde genommen. Natürlich sollte er auch gut auf Fremde reagieren und kein Problem haben, wenn er wechselnde Gesichter vor sich hat. Dennoch kann es störend sein, wenn der Vierbeiner ständig nach Aufmerksamkeit heischt und den ganzen Tag von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz schlawenzelt. Denn dann kann das positive Erlebnis schnell ins Gegenteil verkehrt und die gute Atmosphäre im Büro verloren gehen. Schließlich ist es wichtig, dass der Hund gerne fährt, ob Bahn, auf dem Fahrrad in einem Korb oder im Auto mit dem entsprechenden Zubehör.

Ein eigener „Arbeitsplatz“

Wenn sich der Hund eignet, gerne unter Menschen und das Okay der Kollegen und Mitarbeiter eingeholt ist, geht es darum, ihm Rückzugsmöglichkeiten zu geben. Denn sonst kann der Hund gestresst und krank werden. Es sollte also mindestens eine ruhige Ecke geben, in der zum Beispiel ein Korb, Hundebett oder eine Kuschelhöhle steht. Natürlich sollte, ebenso wie Daheim, an einen Napf oder Futter- und Wasserautomaten gedacht werden. Damit sich der Hund selbst beschäftigen kann, während die Menschen konzentriert arbeiten, ist es wichtig, dass er sich selbst mit Spielzeug und Strategiespielen beschäftigen kann. Klar, dass während der Kaffeepause für den Menschen, der Hund seinen Kauknochen erhält.

Wer also einen Hund mit ins Büro nehmen möchte, sollte einige Überlegungen anstellen, ob es für beide Seiten sinnvoll ist und mit ein bisschen Planung steht dem Erlebnis nichts mehr im Wege.